Schlatter-Krankheit


Schlatter-Krankheit ist eine dystrophische Läsion des Tibiakopfes. Am häufigsten tritt diese Krankheit bei Jungen im Alter zwischen zehn und achtzehn Jahren auf und entwickelt sich oft ohne ersichtlichen Grund (in einigen Fällen ist es möglich, die Verbindung mit Prellungen und Verletzungen zu verfolgen). Diese Pathologie entwickelt sich meistens auf einem Bein, obwohl es Fälle wie auf beiden gibt.
In der Risikogruppe der Schlätterschen Krankheit ist es möglich, Kinder einzubeziehen, die in so aktiven Sportarten wie Akrobatik, Hockey, Fußball, Ringen und Gewichtheben tätig sind.

Symptome

- Schwellung von Weichteilen
- Schmerzen im unteren Teil des Knies
- Schmerzen im Knie beim Hocken, Pressen und Gehen
- Schmerzen im Knie während des Trainings
- Schmerzempfindungen passieren nicht einmal im Ruhezustand
Obwohl viele Ärzte sagen, dass die Schlätter-Krankheit nach einer gewissen Zeit selbstständig weitergehen kann, zeigt die Praxis das Gegenteil (mit seltenen Ausnahmen). Deshalb, wenn das Kind über ständige Schmerzen im Kniegelenk klagt oder eine kleine Knieschwellung hat - ist es notwendig, sofort einen Arzt aufzusuchen

Die Diagnose der Schlatter-Krankheit erfolgt auf zwei Arten: durch Radioisotop-Scanning und Röntgenuntersuchung

Behandlung

- Sicherstellung des größtmöglichen Restes des betroffenen Gliedes (ggf. Überlappung der Gipsmanschette)
- Maximale Abnahme der körperlichen Aktivität
- Physiotherapie und Massage
- Die Einführung von Paraffin- und Schlammbädern
- Physiotherapeutische Eingriffe (abwechselnd Elektrophorese: Calcium - Procain)
- Sanatorium-Behandlung
Die operative Behandlung der Schlatter-Krankheit ist äußerst selten und besteht in der Fixierung der Tuberositas an der Tibia durch eine ostale Transplantation.

Der Verlauf dieser Krankheit ist ziemlich lang: von sechs Monaten bis sechs Jahren (selten). Die Prognose ist recht günstig, in manchen Fällen verbleibt jedoch eine Restverformung (Zapfen unter dem Kniegelenk) und eine rheumatische Reaktion auf eine starke Witterungsveränderung.

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